Was ist eigentlich „Hirnholz“? Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Längsholz und Hirnholz. Andere Bezeichnungen sind auch: Stirnholz oder “stehendes Holz”. Als Hirn- oder Stirnholz bezeichnet man bei Holz die Fläche im Winkel von 90 Grad zur Längsachse und damit zur Faserrichtung. Hirn- oder Stirnholz ist daher keine spezielle Holzsorte sondern bezeichnet die Art des Schnittes bzw. die Holzseite. Die Hirnholzseite ist besonders robust, abriebfest und deshalb die härteste Seite, welche Holz uns bieten kann. Diese Holzseite benutzt man z. B. als  Hackklotz, um Holz zu spalten. Extrem belastete Holzfußböden werden als Industrieparkett in Hirnholzqualität gefertigt. Früher wurden sogar Fußböden in Pferdeställen mit Hirnholz ausgestattet. Und genau aus dieser Holzseite sind unsere Schneidebretter hergestellt. Es ist die beste Qualität, die es für Schneidebretter gibt, da diese Seite des Holzes unverwüstlich ist. Leicht daran zu erkennen, wenn die Jahresringe an der Oberseite des Schneidebrettes zu sehen sind. Bei Hirnholzschneidebrettern gleitet das Messer sanft über die Holzoberfläche und dringt nur ganz gering und kaum sichtbar in das Holz ein. Es werden daher keine Holzfasern verletzt. Somit können sich auch keine Brutstätten für Keime und Bakterien im Holz bilden. Genau das Gegenteil passiert bei üblichen Schneidebrettern in “Längsholz“. Denn hier schneidet man auf der weichen  Holzseite. Das Messer dringt immer tiefer in das Holz ein und zerstört die Holzfasern. Das hat zur Folge, dass die Furchen immer tiefer werden, das Wasser und Lebensmittelreste verbleiben immer länger im Holz. Da es in der Küche auch meist feucht und warm ist, bedeutet dies eine hervorragende Brutstätte für Keime und Bakterien.
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